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Thema: Hämorrhoiden

 
    Frage: Hallo Herr Dr. Lilgenau! Hatte vor kurzem nach einer längeren Laufeinheit Durchfall bekommen und hatte danach ein Fremdkörpergefühl im Analbereich. Beim Stuhlgang konnte ich mit einem Spiegel einen eröteten Knoten ausmachen der in den Analkanal ragte. Habe mir daraufhin bei einem Proktologen die Hämorrhoiden veröden lassen. Allerdings hatte ich in der darauffolgenden Nacht unglaublich Schmerzen bzw. ein Brennen im Analbereich was einher geht mit Verkrampfungen. Warme Sitzbäder, Salben, Zäpfchen und Analdehner habe ich eingesetzt, um mir ein wenig Linderung zu verschaffen. Doch auch jetzt nach 4 Tagen seit der Sklerosierung habe ich immer noch dieses Fremdkörpergefühl und der Stuhlgang ist von schleimartigen Beimengungen versetzt. Kann es sein, dass sich der Körper gegen eine Verödung zur Wehr setzt und dann in beschriebener Weise reagiert. Kann Ausdauersport die Bildung von Hämorrhoiden begünstigen.  
   

Das von ihnen beschriebene Knötchen entspricht mit großer Wahrscheinlichkeit eine perianalen Thrombose. Diese kann eröffnet und ausgeräumt werden, aber auch von selbst abheilen. Die Schmerzen nach Sklerosierung sind oft zu hören.... Ausdauersport fördert nicht die Bildung von Thrombosen, aber explosionartiger Durchfall, sowie schweres Heben vor allem in hockender Position. OA Dr Lilgenau

 
     
    Frage: Hallo Herr Dr. Lilgenau! Hatte vor kurzem nach einer längeren Laufeinheit Durchfall bekommen und hatte danach ein Fremdkörpergefühl im Analbereich. Beim Stuhlgang konnte ich mit einem Spiegel einen eröteten Knoten ausmachen der in den Analkanal ragte. Habe mir daraufhin bei einem Proktologen die Hämorrhoiden veröden lassen. Allerdings hatte ich in der darauffolgenden Nacht unglaublich Schmerzen bzw. ein Brennen im Analbereich was einher geht mit Verkrampfungen. Warme Sitzbäder, Salben, Zäpfchen und Analdehner habe ich eingesetzt, um mir ein wenig Linderung zu verschaffen. Doch auch jetzt nach 4 Tagen seit der Sklerosierung habe ich immer noch dieses Fremdkörpergefühl und der Stuhlgang ist von schleimartigen Beimengungen versetzt. Kann es sein, dass sich der Körper gegen eine Verödung zur Wehr setzt und dann in beschriebener Weise reagiert. Kann Ausdauersport die Bildung von Hämorrhoiden begünstigen.  
   

Das von ihnen beschriebene Knötchen entspricht mit großer Wahrscheinlichkeit eine perianalen Thrombose. Diese kann eröffnet und ausgeräumt werden, aber auch von selbst abheilen. Die Schmerzen nach Sklerosierung sind oft zu hören.... Ausdauersport fördert nicht die Bildung von Thrombosen, aber explosionartiger Durchfall, sowie schweres Heben vor allem in hockender Position. OA Dr Lilgenau

 
     
    Frage: Hallo, ich hatte vor 2 Wochen eine Hämorriden-OP nach Milligan Morgen. Habe zum Glück fast keine Schmerzen mehr, aber ich habe das Gefühl, dass die Wunde stärker blutet als vor ein paar Tagen. Davor hatte ich nur leichte Blutungen in Verbindung mit Nässe. Meine Frage ist nun, ob das normal ist?  
   

Wenn der Stuhl nicht härter geworden ist, dann kann die Ursache durch abstoßen der Wundbeläge begründet sein. OA Dr Lilgenau

 
     
        
Frage: In der Schwangerschaft hat sich bei mir eine Vulvavarize gebildet.Nach der Entbindung war kaum noch was zu sehen. Jetzt nach zwei Jahren ist sie wieder da. Da ich immer wieder Schmerzen habe, hat mich mein Frauenarzt zum Venenarzt geschickt. Dort wurde eine defekte Venenklappe in der Leiste festgestellt und eine OP vorgeschlagen. Da solche Krampfadern wohl nicht so häufig vorkommen , bin ich etwas verunsichert. Wie finde ich einen guten Arzt der sich damit auskennt ?
 
   

Es handelt sich dabei um die Vena pudenda oder einen ihrer Wurzeln. Die Ursache ist eine Klappenundichtheit im Bereich der Crosse (Leistenvenenmündung).
Jeder Gefäßchirurg sollte eine Kompetenz in der operativen Behandlung solcher Veränderungen haben.
(Manche Dermatologen und viele Chirurgen)
OA Dr. MG. Lilgenau

 
     
        
Frage: Hallo Herr Dr. Lilgenau!
Ich hatte vor drei Monaten aufgrund von immer wieder vorkommenden leichten Blutspuren am Toilettenpapier eine proktologische Untersuchung, bei der eine laut Facharzt "völlig harmlose" hypertrophe Analpapille festgestellt worden ist. Nun habe ich seit einigen Tagen ein stechendes Druck- und Schmerzgefühl im Enddarmbereich. Ich versuchte dies mit Hädensasalbe zu behandeln. Das Aufbringen der Salbe mit der Kanüle in den Enddarm hatte
ein minutenlanges höllisches Brennen zur Folge, weshalb ich die Salbe wieder absetzte. Mein Besuch beim praktischen Arzt ergab auch nichts konkretes. Er konnte weder etwas aussergewöhnliches ertasten oder erkennen. Woher können dann die Schmerzen bzw. das Brennen nach dem Auftragen der Salbe kommen?
 
   

Im Falle von nunmehr akuten Schmerzen ist eine nochmalige Untersuchung notwendig.
Vermutlich handelt es sich um eine Fissur (Schleimhautriss) oder wenn eine Schwellung tastbar ist, um eine Thrombose. Beide Veränderungen können sowohl konservativ zur Abheilung gebracht werden, jedoch auch ein operativer Eingriff notwendig werden.
mfG
OA Dr. Lilgenau

 
     
        
Frage: Hallo Herr Dr. Lilgenau!
Bei mir wurden vor genau einer Woche Hämorrhoiden operativ nach Milligan Morgen ambulant entfernt. Wie lang dauert es bis die Wunde komplett verheilt ist? Die Schmerzen so sind recht erträglich, aber die Schmerzen beim Stuhlgang sind unbeschreiblich!! Ist das normal dass das so schlimm ist? Wann kann ich hier mit Besserung rechnen? Habe mir auch schon Abführmittel aus Apotheke besorgt, das Stuhlgang ganz weich ist. Ist dies überhaupt zu raten? Habe gelesen das Abführmittel nicht gerade gut wäre, stimmt das? Wie lang kann ich dies verwenden? Probiere auch so alles um weichen Stuhlgang zu bekommen. Brennt wie Feuer beim Stuhlgang! Danke schon mal für Ihre
Antwort!!!
 
   

Üblicherweise erhält man ein Schmerzmittel, das man für etwa eine Woche einnimmt, bzw. lokal anwendet;  anschl. nach Bedarf. Die Wundflächen brauchen etwa 8 -12 Wochen bis sie verheilt sind. Ein Abführmittel, das den Stuhl weich hält, ist im Prinzip obligat und in einer postoperativen Situation nicht schädlich sondern erleichternd! Ansonsten würde ich sagen, dass alle diese Fragen im Zuge der präoperativen Aufklärung und perioperativen Betreuung beantwortet werden sollten!
OA Dr Lilgenau

 
     
    Frage: Ich habe alle anzeichen auf Hämorrhoiden, also die typischen Symptome, ich finde aber das mein Stuhlgang etwas dünner ist aber nicht so dünn wie ein Bleistift, kann das auch durch die Hämorrhoiden kommen? Ich bin 31 Jahre alt!!  
   

Ja das wäre möglich. dennoch empfehle ich eine eingehende Untersuchung. Damit könnten verschiedene Ängste ausgeschlossen werden. Sie können gerne einen Termin bei mir machen mf OA Dr. MG Lilgenau

 
     
   
Frage: Sehr geehrter Herr OA Dr. Lilgenau! Seit einigen Wochen bemerke ich manchmal etwas Blut auf dem Toilettpapier. Da ich erst kürzlich bei der Gesundenuntersuchung war (mit Stuhlprobe), dort aber im Stuhl nichts festgestellt wurde, könnte das Blut ev. von den Hämorrhoiden kommen. Ich verspüre keine Schmerzen und auch keinen Juckreiz. Doch manchmal ein ungewohntes Gefühl nach dem Stuhlgang, das sich ähnlich wie ein leichter Austritt des Enddarms anfühlt. Soll ich einen Arzt (Hausarzt oder Facharzt - welcher Facharzt ?) aufsuchen oder können Sie etwas anderes (Salbe...) empfehlen?
Herzlichen Dank
 
   

Bei Auftreten einer peranalen (aus dem Darmrohr kommenden) Blutung, bei neg. Hämoccult (Stuhlprobe auf Blut), ist in den allermeisten Fällen eine Ursache zu finden, wenn es sich um eine Blutung aus dem untersten Mastdarmbereich gehandelt hat. Der Hinweis, dass es nur auf dem Toilettenpapier zu finden ist und nicht in der Schüssel, beschreibt am wahrscheinlichsten eine Hämorrhoidalblutung oder eine beginnende Fissur. Bei Ihrem angegebenen Fremdkörpergefühl nach dem Stuhlgang sollte man unbedingt einmal "Einblick" nehmen und die Sachlage auch hinsichtlich der Blutungsquelle klären! Klärung erfahren sie in der Ordination eines - z.B. Chirurgen
OA Dr. Lilgenau

 
     
   

Frage: Bei mir wurde eine perianale Thrombose vom Chirurgen geöffnet. Leider hat sie sich nach ein paar Tagen wieder gefüllt. Muss sie wieder geöffnet werden oder gibt es Alternativen

 
   

Es kann durchaus sein, dass sich eine Thrombose wieder füllt, vor allem, wenn man postoperativ keine Kompression anlegt.Meist ist es jedoch das postop. Ödem (Schwellung), das den Eindruck einer neuerlichen Thrombose hervorruft. Wenn keine Schmerzen vorliegen und die Thrombose klein ist, kann sie auch von selbst abheilen, allerdings muss man etwa 3 Wochen Geduld haben...Kontrolle beim Arzt ist hilfreich.
OA Lilgenau

 
     
    Frage: Sehr geehrter Hr. OA Dr. Lilgenau,

Ich hatte vor etwa 6 Monaten eine Operation nach Hämorrhoidenoperation nach der Methode Longo. Diese hat eine Besserung gebracht aber ich habe zeitweise noch immer  dieses Fremdkörpergefühl und eine Behinderung bei der Entleerung. Es ist auch ein " Gefässpolster" der in der Grösse schwankt, von aussen durch hineindrücken neben dem After ertastbar.  Ich nehme seit 4 Wochen Daflon und habe bisher den   Eindruck, dass der "Gefässpolster" tendentiell" kleiner ist. Die Operation hat allerdings ein
Problem bewirkt, dass ich den Stuhl schlecht halten kann. Ohne eine möglichst gründliche Entleerung am Morgen würde ich mich nicht aus dem Haus trauen. Ich versuche ,das durch entsprechende Ernährung ( viele Ballaststoffe und viel trinken ) zu beeinflussen.
Vor der Longo hatte ich eine Infrarotbehandlung, welche aber nur wenig half. Es wurde vor der Infrarotbehandlung eine Defäkographie gemacht und festgestellt, dass eine Entleerungsstörung vorliegt ( der anorektale Winkel ändert sich kaum). Der Arzt sagte, ich sei ein " schlechter Presser
" Ich würde gerne Ihre Meinung wissen, ob ich nur zu ungeduldig bin und noch warten sollte, ob es von selber besser wird ( die momentane Situation ist langfristig nicht zufriedenstellend, weil ich am Vormittag oft noch 3 Mal aufs WC muss, und das schnell ) oder ob zusätzlich etwas gemacht
werden sollte. Weiters  ist meine Frage, ob diese Entleerungsstörung ( schlechter Presser ) durch zu langes und zu starkes Pressen ( in den Jahren vor der Operation )  entstanden sein kann. Wie könnte man diese Funktion jetzt verbessern ? Vielen Dank im Voraus für Ihren Rat !
 
   

Sie schildern einen sehr komplexen Fall, wobei ich leider ohne entsprechende Unterlagen keinen relevanten Kommentar abgeben kann. Die Fragen, die sich stellen, sind nämlich:
Was für eine Entleerungstörung war schon vorbestehend.? Warum die Defäkografie?Wie veränderte sich der anale Sphinkterdruck nach der OP?"Imperativer" Stuhldrang als Ausdruck einer Reservoirverminderung oder auf nervaler Basis?.... Um diese Fragen zu klären ist sicherllich eine umfängliche status quo-Diagnostik unumgänglich
OA Dr. Lilgenau

 
     
   
Frage: Hallo!
Seit meiner Schwangerschaft habe ich (27) aus dem After heraustretende Knoten. Mein Frauenarzt bestätigte mir den Verdacht, dass es sich um Hämorrhoiden handeln könnte. Allerdings zeigen sich bei mir keine der anderen genannten üblichen Symptome. Ich habe weder Schmerzen, Blut im Stuhl oder spüre einen Juckreiz. Dennoch stellen die Hämorrhoiden ein Problem für mich dar, erstens ein Hygienisches und zweitens ein Partnerschaftliches (Für meinen Partner leidet die Erotik und únser Sexleben hat sich seither auf ein Minimum reduziert).Diese Begründungen tat mein Frauenarzt als zu lächerlich für eine operative Entfernung ab. Was ist ihre Meinung dazu und was habe ich für Möglichkeiten?
 
   

Wenn Ihre Hämorrhoiden (davon einmal ausgegangen) ein hygienisches Problem darstellen, dann vermute ich, daß es auch bei körperlicher Anstrengung (Bauchpresse) zu einem teilweisen Vorfall kommt und diese ev. nicht vollständig wieder an ihren Platz zurückgleiten. Man spricht dann von einem Stadium II - III. Wie lange ist die Geburt her? Behandlungswürdigkeit besteht auch bei einem entsprechenden Leidensdruck, der durchaus auch in Hygiene und Ansehnlichkeit seinen Ursprung haben kann. Zudem man in einem Stadium II von einer Hämorrhoidalerkrankung ausgehen kann. Welche Methode am besten geeignet ist und ob es sich auch um Marisken (Falten) handelt, kann man nur nach einer eingehenden proktoskopischen Untersuchung sagen. Bei prolabierenden Knoten ist meist ein resezierendes (entfernendes) Verfahren angezeigt, ev. auch Methode nach Longo. 
OA Dr Lilgenau

 
     
   
Frage: Hallo, ich habe seit mehr als 10 Jahren, so starken Juckreiz im Analbereich, dass ich mich nachts total schlimm aufkratze. Auch tagsüber leide ich an schlimmen Juckreizbeschwerden. Wenn ich sitze schmerzt es auch. Ich traue mich aber nicht zu einem Arzt gehen. Vor allem weiss ich nicht, zu welchen Arzt ich da gehen muss.
 
   

Wenn ein möglicher Parasitenbefall ausgeschlossen ist - Stuhlkultur/Anamnese, und eine Pilzkultur gemacht wurde, sowie ein ekzematöser Prozess (übertriebene Reinlichkeit, Intimspray, parfümierte Reinigungsbehelfe,...) ebenfalls ausgeschlossen sind, so sollte eine Enddarmuntersuchung bzgl. ev. Hämorrhoidalleiden erfolgen. Erst dann kann eine entsprechende Therapie empfohlen werden. Angst brauchen sie in keinem Fall zu haben, bei einem diskreten Arzt ist dies Routine!
OA Dr. Lilgenau

 
     
        
Frage: Hallo.
Ich bin 27 Jahre jung und weiblich.Seit längerem,etwa einem Jahr,leide ich an einem Hämorrhoiden-Knoten der nach außen tritt.Von Zeit zu Zeit ist er richtig dick und schmerzt und blutet dann auch beim Stuhlgang. Nun habe ich meinen Hausarzt besucht,der mir nach einer Untersuchung eine Überweisung zum Chirurgen gab. Dieser meinte nach Begutachtung das der Knoten operativ zu entfernen sei.Jetzt habe ich einen ambulanten Termin mit der Milligan-Morgan Methode.Ist diese Methode wirklich so schmerzhaft wie es in vielen Berichten steht? Der Arzt meinte es wär keine große Sache und auch nichts schlimmes! Jedoch habe ich große Angst. Wie lang bin ich danach denn krank geschrieben? Und wie siehts mit dem Duschen danach aus?
 
   

    de facto ist mit drei -vier Tagen mittleren Schmerzen zu rechnen, 2-4 Wochen Wundsekret. Krankschreibeung etwa 7-14 Tage, je nach Arbeitsgebiet. Duschen mehrmals täglich erwünscht!
OA Dr Lilgenau

 
     
    Frage: Sehr geehrter Herr Dr. Lilgenau!
Aufgrund einer Kehlkopfentzündung mußte ich 2 Packungen Antibiotikum einnehmen, davon bekam ich leider Durchfall. Mein After begann stark zu jucken und zu brennen.  Das Jucken ist jetzt weg, aber es sind einige Risse am After, die nach dem WC-Gang brennen. Kann man dies gut mit einer Bepanthen-Creme ausheilen?
Ich danke Ihnen schon im voraus für Ihre Antwort.
 
   

Das ist sicher eine Option, meist handelt es sich dabei aber um eine mycotisches (Pilz verursachtes) Ekzem. Die entsprechende Therapie ist ein Antimycoticum bzw. eine antiekzematöse Creme oder Salbe. Sollte ein Versuch mit Bepanthen nicht erfolgreiche sein, so sollte man zumindest einmal einen Blick (ev. Kultur) drauf werfen....!
m.f.G. OA Dr. Lilgenau

 
     
    Frage: Sehr geehrter Herr Dr. Lilgenau
Vor 1 Jahr begann ich (20) mit Lauftraining mein Übergewicht abzubauen, was anfangs sehr gut klappte. Seit 4 Monaten treten bei mir jedoch nach kurzem Laufen (oder Gehen) Blutungen aus dem After auf, sowie ein nässendes Jucken. Die Situation beunruhigt mich sehr. Was könnte das Problem sein?
 
   

Ihre Unruhe kann ich verstehen und sie sollten sich unbedingt einer genauen "Nachschau" unterziehen. Wahrscheinlich ist eine harmlose Ursache, jedenfalls gehört alles andere ausgeschlossen!
OA Dr. Lilgenau

 
     
   
Frage: Sehr geehrter Dr. Lilgenau, habe eine chronische Analfissur (bei 12) mit kleiner Vorpostenfalte. Mir wurde im Enddarmzentrum in Mannheim jetzt zur Op geraten. Da ich noch eine Mariske und eine direkt dahinterliegende Hämorrhoide II ( bei 7) habe, soll beides gleich mit entfernt werden. Ich bin sehr schmerzempfindlich und habe Panik vor diesem Eingriff. Ist das nicht ein bisschen viel auf einmal?? Ich denke die Fissur alleine macht schon Schmerzen genug nach dem Eingriff?
Für Ihren Rat wäre ich dankbar.
 
   

Die Schmerzempfindung in der Analregion ist nicht nach der Uhr ortbar, sodass bei einem "Kombinationseingriff" vermutlich kein Verdopplungseffekt eintritt. Sollte eine OP-Indikation für die Hämorrhoide bestehen, so ist dies in einer Sitzung anzuraten.
OA Dr. Lilgenau

 
     
   
Frage: Sehr geehrter Herr OA Dr. Lilgenau!
Ich habe schon eine Koloskopie gemacht, alles okay. Jedoch meinte der Arzt dass meine Hämorrhoiden etwas vergrössert sind. Aber kein Grund zur Sorge, hiess es. Ich habe jedoch seit ca. 2 Monaten deutlich weniger Stuhlgänge und der Stuhlgang fällt mir auch nicht leicht. Dazu kommt ein teilwiese sehr unagenehmes Jucken im After. Welchen Arzt bzw. was würden Sie empfehlen? Vielen Dank für Ihre Antwort !!
 
   

Bei Obstipation (Verstopfung) ist oft eine Folge, dass die vorhandenen symptomfreien Hämorrhoiden symptomhaft werden. Dies kann dann alle Erscheinungen zeigen, die sie unter Symptome nachlesen können. Ursache ist der erhöhte Druck, den man immer wieder aufwenden muss um sich erleichtern zu können. Eine klin. Untersuchung auch die Klärung der Obstipation können sie mit einem Chirurgen ihres Vertrauens durchführen (lassen).

 
     
   
Frage: Sehr geehrter Herr OA Dr. Lilgenau! Gibt es einen Zusammenhang zwischen hohem Blutdruck und Hämorrhoidenleiden? Beides ist bei mir vorhanden, wobei der hohe Blutdruck früher auftrat.
Besten Dank für die informative und interessante homepage!
 
   

Meines Wissens gibt es keinen direkten Zusammenhang in der Entstehung von Hämorrhoiden auf der Basis einer Hypertonie. Es kann aber sein, dass sich eine Hämorrhoidalblutung bei erhöhtem Blutdruck erst bemerkbar macht.
OA Dr. Lilgenau

 
     
   
Frage: Hallo ! Ich habe seit ca 3 Jahren Marisken - die nä Woche op. entfernt werden
sollen ! Da ich eine sehr schlechte Wundheilung habe u sich fast alle Wunden/Verletzungen bei mir infizieren, bin ich am überlegen ob es sinnvoll wäre nach der OP Antibiotika einzunehmen ! Was halten sie davon u welche Maßnahmen sollte ich noch ergreifen (äußere Therapiemaßnahmen spr Salben/Sitzbäder) so daß die Wunden gut u schnell abheilen ?
Vielen Dank für eine Antwort !.
 
   

Ein Antibiotikum ist nicht notwendig, die Wunden sind immer infiziert (Stuhl!), heilen aber per secundam ab. Aüßerliche Maßnahmen sind wichtig: z.B. 3 x tgl. Abduschen und sowieso nach dem Stuhlgang. Anfänglich kann ein Lokalanästethische Gel Linderung verschaffen.
OA Dr Lilgenau

 
     
    Frage: Hallo,ich bin der,bei dem der "Schniepel raushängt".Es ist wohl ein großer Polyp,lt Aussage eines FA.Das kann man wohl mit einer heißen Schlinge abtragen,will er bloß nicht machen,da wegen großer Schmerzgefahr eine Narkose besser wäre,will mich nun Überweisen an einen guten Bekannten?Mit was für Schmerzen muß ich da rechnen?Kann man das nicht
betäuben?Da muß doch dann eine Große Wunde sein,entzündet sich das nicht?Außerdem muß das wohl eingeschickt werden,weil das "nicht gut" aussieht.Ist mit bösartigkeit zu rechnen?Danke im Voraus für die Antwort
 
   

Ob Schmerzen zu erwarten sind, hängt davon ab, wie weit heraußen der "Schniepel" angewachsen ist und wie breit die Basis ist. Histologie ist obligat.
OA Dr. Lilgenau

 
     
   
Frage: Hallo!
Was sind die Kosten einer Hämorrhoiden Untersuchung bzw. Operation und zahlt da die Krankenkasse?
 
   

Jede Sozialversicherung bezahlt bei einem entsprechenden Vertragspartner nicht nur die Untersuchung sondern auch die Behandlung - incl. Operation! (wenn notwendig)

 
     
   
Frage: Guten Tag.Ich habe ein Problem.Bei mir kommt beim Stuhlgang ein Schniepel mit raus,der geht nicht von allein zurück und blutet auch öfter stärker.Was ist denn das.Hab mich bis jetzt vor dem Arztbesuch gedrückt,aber jetzt muß ich.Das Ding muß recht lang sein.Bitte um Antwort
Danke sehr.
 
   

Am Ehesten handelt es sich dabei um eine Analpapille, oder Analfibrom. Es ist dies nicht beunruhigend und ließe sich sogar in Lokalanästhesie entfernen.
OA Dr MG. Lilgenau

 
     
    Frage: Frage:Im März muss ich meine Hämmorhoiden 3. Grades operativ
entfernen lassen. Der Chirurg sagt, ich müsse 3 Tage im Spital und 14 Tage
arbeitsunfähig sein.Worauf muss ich mich da punkto Schmerzen gefasst
machen, postoperativ im Spital und dann zu Hause? Nach der Operation eines
perianalen Abszesses im November beim gleichen Chirurgen war ich mit
Ponstan/Panadol als Basistherapie und Morphium dazu bei Bedarf
schmerzfrei.Gelingt dies bei der anstehenden OP auch? Danke für Ihre
Antwort! Bin weiblich, 58-jährig
 
   

Es kommt darauf an, welche Methode der Operation angewandt wird. (Milligan-Morgan, Longo,...) Hierbei sind erhebliche Unterschiede in der postoperativen Schmerzerfahrung zu erwarten.Nähere Auskünfte, wie gesagt, kann man erst nach Kenntnis der OP-Methode geben. Aber in jedem Fall sollte es mit den modernen Analgetika gelingen, sie schmerzfrei zu bekommen.
OA Dr Lilgenau

 
     
   
Frage: Frage:Im März muss ich meine Hämmorhoiden 3. Grades operativ entfernen lassen. Der Chirurg sagt, ich müsse 3 Tage im Spital und 14 Tage arbeitsunfähig sein.Worauf muss ich mich da punkto Schmerzen gefasst machen, postoperativ im Spital und dann zu Hause? Nach der Operation eines perianalen Abszesses im November beim gleichen Chirurgen war ich mit Ponstan/Panadol als Basistherapie und Morphium dazu bei Bedarf schmerzfrei.Gelingt dies bei der anstehenden OP auch? Danke für Ihre Antwort! Bin weiblich, 58-jährig
 
   

Es kommt darauf an, welche Methode der Operation angewandt wird. (Milligan-Morgan, Longo,...) Hierbei sind erhebliche Unterschiede in der postoperativen Schmerzerfahrung zu erwarten.Nähere Auskünfte, wie gesagt, kann man erst nach Kenntnis der OP-Methode geben. Aber in jedem Fall sollte es mit den modernen Analgetika gelingen, sie schmerzfrei zu bekommen.
OA Dr Lilgenau

 
     
   
Frage: Frage:Im März muss ich meine Hämmorhoiden 3. Grades operativ entfernen lassen. Der Chirurg sagt, ich müsse 3 Tage im Spital und 14 Tage arbeitsunfähig sein.Worauf muss ich mich da punkto Schmerzen gefasst machen, postoperativ im Spital und dann zu Hause? Nach der Operation eines perianalen Abszesses im November beim gleichen Chirurgen war ich mit Ponstan/Panadol als Basistherapie und Morphium dazu bei Bedarf schmerzfrei.Gelingt dies bei der anstehenden OP auch? Danke für Ihre Antwort! Bin weiblich, 58-jährig
 
   

Es kommt darauf an, welche Methode der Operation angewandt wird. (Milligan-Morgan, Longo,...) Hierbei sind erhebliche Unterschiede in der postoperativen Schmerzerfahrung zu erwarten.Nähere Auskünfte, wie gesagt, kann man erst nach Kenntnis der OP-Methode geben. Aber in jedem Fall sollte es mit den modernen Analgetika gelingen, sie schmerzfrei zu bekommen.
OA Dr Lilgenau

 
     
    Frage: Ich habe seit 9 Monaten eine chronische Analsfissur und war schon einige male beim Arzt. Ich bekam salben ( Faktu, Hametum), die ich auch nehme. Doch eine Besserung kann ich nicht spüren. Ca 15 min. nach der Toilette kann ich oft nichts mehr machen und weiss kaum noch wie ich die Schwerzen aushalten kann. Wie oft kann ich denn Schmerzmittel zu mir nehmen, ohne dass ich mir zu sehr schade? Mein Arzt sagte mir, man könnte die Fissur operativ einschneiden, er rate mir jedoch ab, weil ich bald Kinder bekommen möchte. Darin besteht auch eine große Angst bei mir, dass bei einer Geburt die Fissur noch mehr einreißen könnte. Wie hoch ist dieses Risiko?  
   

Eine Analfissur ist eine Zeit lang konservativ zu behandeln -hierzu gehören auch Cortison haltige Zäpfchen - andernfalls ist leider eine Operation meist nicht zu umgehen, wobei nicht unbedingt das "Ausschneiden" der Fissur segensreich ist, sondern die dazu gehörige Schließmuskeldehnung!
OA.Dr. Lilgenau

 
     
   
Frage: Hallo, habe seit ca. einem Monat einen ganz weichen Knoten (Gefäßpolster) im Afterbereich, ich habe aber absolut keine Beschwerden. Da ich noch nie etwas mit Hämorrhoiden zu tun gehabt habe und keinerlei Symptome auftreten hätte ich gerne gewusst was das genau sein kann! Danke
 
   

Es kann sich dabei um eine Mariske (Vorpostenfalte) oder einen vorgefallenen Hämorrhoidalknoten handeln, eine Untersuchung könnte Klarheit verschaffen.
OA Dr. Lilgenau

 
     
   
Frage: Sehr geehrter Hr. OA,
Ich habe plötzlich eine schmerzende Schwellung im Bereich des Afters, die mir sehr große Schmerzen bereitet. Mein HA meint-Untersuchung nicht möglich-dass ich operiert werden muss!!? Was ist ihre Meinung?
 
   

Es handelt sich hierbei vermutlich um eine sog. perianale Thrombose, die, wenn sie Schmerzen verursacht und noch nicht "organisiert" ist, durch einen kleinen Schnitt in Lokalanästhesie entfernt werden kann. Danach sind diese dumpfen zermürbenden Schmerzen vorbei, allerdings besteht ein Wundschmerz durch die Incisionsstelle für etwa 3 Tage, auch eine, meist unwesentliche, Nachblutung ist möglich. Diese Erkrankung hängt nur bedingt mit einer Hämorrhoidalvergrößerung zusammen.
OA Dr. Lilgenau

 
     
    Frau S.T., 37 Jahre
Seit einiger Zeit beobachte ich nach dem Stuhlgang Blut in der WC-Muschel. Außerdem spüre ich immer wieder ein Jucken in der Aftergegend. Wenn ich harten Stuhl habe, stelle ich ein Gefühl fest, als würde „etwas“ im After stecken bleiben.
 
   

Grundsätzlich schildern Sie die Symptome eines Hämorrhoidalleidens, wobei die analen Gefäßpölster anschwellen und oberflächlich verletzlich werden. Gleichzeitig können diese analen Gefäßpölster aber auch im Analkanal tiefer treten und daher bei Defäkation (Stuhlgang) in den Schließmuskelbereich vorfallen.
Eine entsprechende Therapie ist jedoch stadienabhängig und nicht zuletzt sollte man eine genaue Untersuchung durchführen lassen, um andere Erkrankungen mit ähnlicher Symptomatik sicher ausschließen zu können. Hierzu gehört im Anlassfall auch eine Darmspiegelung.
OA Dr. Lilgenau

 
     
   
Frage: Ich hatte nach der Geburt meiner Kinder einen Darmriss, der danach operativ behoben wurde. Lange Zeit hsbe ich danach Abführmittel genommen aus Angst wieder so etwas zu bekommen. Erst seit ungefähr (ich bin jetzt 63 Jahre) meinem 50. Lebensjahr habe ich damit aufgehört und danach ging es ganz gut ohne bzw. mit natürlichen Mitteln. Seit dieser Zeit habe ich aber ein gewisse Inkontinez festgestellt. In den letzten Jahren seit ich in Pension bin, ist sie häufiger Aufgetreten und ich habe mich auch fürchterlich geniert, als ich zur Coloskopie und auch zur Rektoskopie mußte und dabei den Einlauf nicht halten konnte. Seit der Zeit habe ich vor allem Angst, wenn ich verreise und lange Strecken mit dem Autobus fahren muß. Mir wurde gesagt, dass eine Operation nichts bringt, es könnte nur noch schlechter werden. Was soll ich tun.
 
   

Zunächst muss man feststellen wann diese Inkontinenz auftritt (Es gibt mehrere Stufen/Grade: Gas-, Flüssigkeit-, weicher Stuhl-, geformter Stuhl-Verlust). Danach sollte eine Sphinktermanometrie (Druckmessung des Schließmuskels) sowie eine spezielle Ultraschalluntersuchung des Schließmuskelapparates stattfinden. Erst dann kann entschieden werden, ob eine Operation überhaupt notwendig ist, oder ob man mit Stuhlregulation und Bio-feedback-Training (Nicht Bio-resonanz!) zu einer befriedigenden Lösung kommt. Vielversprechend ist die N. pudendus-Stimulation bei entsprechenden Voraussetzungen!
OA Dr. Lilgenau

 
     
   
Frage: Guten Tag,
am 20.1.2005 wurde bei mir ein periproktitischer Abszess eröffnet und es wurde eine transshpintäre Fistel nachgewiesen.Der Abszess war eigentlich schon verheilt doch heute stellte ich eine etwa stecknadelkopfgroße "Beule" fest, die weiss ist. Kann sich schon wieder ein Abszess an derselben Stelle gebildet haben ?Am 2.5.05 habe ich einen Termin bei einem Chirurgen wegen der Fistel. Soll ich bis dahin warten ?
 
   

Wenn der Fistelgang nicht saniert wurde, ist ein Rezidivabszess durchaus denkbar. Es handelt sich dabei (transsphinktär) um eine komplizierte Erkrankung, die mitunter eine ausgedehnte Operation erfordert. Lassen sie sich die Beule bald ansehen, spätestens, wenn sie Schmerzen, Fieber bekommen, oder sich Sekret entleert.
OA Lilgenau

 
     
   
Frage: Sehr geehrter Herr Dr.! Seit der Geburt meiner Tochter leide ich an einem Riss der Afterschleimhaut und Hämorrhoiden. Ich wollte mich schon zu einer OP entschließen, da habe ich gelesen, dass diese lebenslange Inkontinenz zur Folge haben kann. Wie hoch ist das Risiko? Wie sehr steht sich eine OP dafür, wenn die Hämorrhoiden erst Stadium 1 erreicht haben?
Vielen Dank
 
   

Sie leiden sichtlich unter einer Analfissur und Hämorrhoiden. Eine operative Therapie führt bei entsprechender Erfahrung nur bei ganz ganz seltenen Kompliktionen (flächige Entzündung des OP-Gebietes, schwerer Infektion mit speziellen Keimen, unvorhergesehener Fistelbildung mit Folgeoperationen....) zu einer Beeinträchtigung des Schließmuskels.Wenn sie entsprechende Beschwerden haben, so ist eine Untersuchung und entsprechende Beratung = Therapievorschlag sicher sehr sinnvoll! Danach können sie immer noch entscheiden...
OA Dr Lilgenau

 
     
    Herr A.N., 65 Jahre
Ich habe keine Schmerzen oder Jucken, trotzdem stelle ich regelmäßig Blut beim Stuhlgang fest. Ich war beim Hausarzt und dieser behandelt mich auf Hämorrhoiden. Er hat mir eine Salbe und Zäpfchen verschrieben. Soll ich noch weitere Untersuchungen durchführen lassen?
 
   

Wenn Ihr Hausarzt eine komplette Durchuntersuchung vorgenommen hat bzw. vornehmen hat lassen – dazu gehören eine digitale Untersuchung (Fingeruntersuchung) des unteren Mastdarmes, eine coloskopische Abklärung (Spiegelung) zumindest der unteren 50 cm des Dickdarmes (Sigmoidoskopie) sowie eine Proktoskopie (Untersuchung des Mastdarms) – dann kann dieser Diagnose nichts hinzugefügt werden. Bei anhaltender Blutung ist jedoch eine chirurgische Therapie zu empfehlen.
OA Dr. Lilgenau

 
     
   
Frage: Seit etwa 5 Jahren leide ich unter einer bereits diagnostizierten Fistel beim After die mich immer häufiger bedingt durch Juckreiz und Brennen stört. Meinen Frauenarzt darauf angesprochen, meint er dass diese Stelle nicht unkompliziert sei zu operieren.  Die daraufhin konsultierte Chirurgin hat mir Bäder und Zäpfen verschrieben. Ich bin verunsichert und eigentlich möchte ich diese Fistel los werden. Steht sich also eine OP im Afterbereich dafür, dass viell. der Schließmuskel verletzt wird....? Außerdem ist da so ein "Zipfel" beim After, das sich auch ständig verändert, schwillt ziemlich an und dann wieder ab. Ist das auch eine Hämorrhoide? Bitte um Hilfe und Antwort. Besten Dank!
 
   

Eine Fistel wäre ein Gangsystem, das immer wieder abszediert, oder Sekret (ev. Stuhl) fördert. Dies wäre durchaus behandlungswürdig. Unter dem Hinweis einer Therapie mit Salbe und Zäpfchen, sowie dem "Zipfel" könnte es sich eher um eine Fissur (chronischer Schleimhautriss) mit dazugehöriger Vorpostenfalte (Mariske) handeln. Dies kann - muss aber nicht immer invasiv (operativ) behandelt werden. Eine genaue Untersuchung bringt Klarheit und die spezifische Therapieempfehlung.
OA Dr. Lilgenau

 
     
   
Frage: Habe in einem Zeitungsartikel über Ihre Initiative über ein neues Medikament gelesen mit Rosskastanienwirkstoffen. Wie heisst dieses und was ist das besondere daran ?
 
   

Das Medikament an sich ist nicht neu, die Anwendung für Hämorrhoidalerkrankung als Langzeit- und Akut-Therapie schon. Das Besondere sind Flavonoide, die allerdings nicht nur in der Rosskastanie enthalten sind.(z.B. Daflon) 
OA Dr. Lilgenau

 
     
   
Frage: Sg. Herr Dr.!
Nach den o.a. Symptomen neige ich zumindest zu Hämorrhoiden. Zu welchem Arzt geht man für die Untersuchung oder empfiehlt sich ein Spitalsaufenthalt? Ich habe einmal eine Darmuntersuchung über mich ergehen lassen und die dazugehörigen Untersuchungen nicht in guter Erinnerung - das war ca vor 5 Jahren; heute bin ich 46 Jahre alt.
 
   

Es gibt tatsächlich eine Neigung zu Hämorrhoidalleiden, das durch verschiedene zivilisatorische Lebensgewohnheiten noch gefördert werden kann. Eine Untersuchung ist nicht unangenehm und kann in jeder Ordination mittels Proktoskop erfolgen. Eine - wenn notwendig- Darmspiegelung, muss ihnen nicht ihn schlechter Erinnerung bleiben - zugegeben es gibt angenehmeres, jedoch unter dem Stichwort sanfte Coloskopie (Tipps/News) ist diese durchaus erträglich.
OA Dr. Lilgenau

 
     
   
Frage: hallo. ich habe nur sehr unregelmäßig und in großen zeitabständen blut im stuhl (ca. alle 1-2 monate). ist dies trotzdem ein hinweis auf hämorrhoiden? diverse stuhluntersuchungen waren bezüglich blut ansonsten immer negativ. danke für eine antwort.
 
   

Auch bei kleinen Hämorrhoiden kann es immer wieder zu Blutungen kommen, wenn dies mit Schmerzen gepaart ist, weist es meist auf eine Fissur (Schleimhautriss) hin.
Eine Untersuchung brächte ihnen Klarheit.
Übrigens hat jeder Mensch Hämorrhoiden, behandlungsbedürftig sind diese jedoch nur bei entsrechender Symptomatik. Siehe Symptome.
OA Dr. Lilgenau

 
     
   
Frage: Frage: Müssen Hämorrhoiden operativ behandelt werden bei folgenden Beschwerden: in Abständen auftretende stärkere Blutungen und Druckgefühl im Analbereich? Außerdem spüre ich, wie sich die Hämorrhoide nach dem Stuhlgang wieder in den Darm zurückzieht. Haben die von einer Pat. geschilderten Oberbauchbeschwerden mit Hämorrhiden zu tun? Ich leider auch unter Druckschmerz im Magenbereich und der Oberbauch wölbt sich hervor.
Vielen Dank für die Beantwortung meiner Fragen!
 
   

Üblicherweise sind Hämorrhoiden II. Grades (wiederkehrender Vorfall mit spontanem Zurückgleiten) operationswürdig, da sie auch noch andere unangenehme Symptome machen. Dazu gehören die von Ihnen geschilderten Blutungsattacken, aber auch Jucken, Brennen, Unsauberkeit...
Oberbauchbeschwerden sind von einem Hämorrhoidalleiden unabhängig zu sehen.(Es sei denn, es besteht ein sog. Umgehungskreislauf wie bei z.B. Lebercirrhose...)
OA Dr Lilgenau

 
     
   

Frage: Hämorrhoiden-Operation Es wurde vor einiger Zeit über eine Operationstechnik mittels Rektoskop/Ultraschall berichtet - schmerzfrei und ohne große Wunden. Welche Erfahrungen wurden damit gemacht und wo in NÖ wird das durchgeführt (seinerzeit wurde berichtet über Bludenz und Bad Ischl).

 
   

Tatsächlich gibt es so eine Methode, sie nennt sich dgHAL, wobei die Buchstaben für dopplergesteuerte Hämorrhoidalarterienligatur stehen. Man kann diese Methode bei Hämorrhoiden I.,II., und ev. III. Grades anwenden und muss dafür nicht einmal eine Vollnarkose bekommen. Die versorgenden Arterien werden hier mittels Ultraschall aufgesucht und mit einer Ligatur unterbunden. Man braucht dazu ein besonderes Gerät, das nicht in jedem Krankenhaus existiert. Wo genau in NÖ, müssen sie sich über die Ärztekammer NÖ informieren. In Wien ist es in einigen Krankenhäusern möglich, darunter bei mir im Spital.Über detaillierte Wirkung und mögliche Komplikationen informiert sie der Chirurg Ihres Vertrauens
OA Lilgenau

 
     
    Frage: ich finde das ja so schlimm, ich bin 19 und habe seit ca. 1 Jahr Hämoriden...Ich traue mich aber nicht zum Arzt zu gehen...Es verschlimmert sich immer mehr, dann geht es wieder weg und dann kommt es wieder..Ich fühle mich oft total "verstopft" und kann aber nicht auf die Toilette,weil ´nichts kommt´ und ich dabei grosse Schmerzen habe... wenn ich das dann aber nicht mehr aushalte und fast ´platze´ muss ich halt pressen und das tut noch mehr weh, dann blute ich jedesmal, manchmal nur leicht und manchmal sehr stark...Komm ich da noch allein raus, wenn ja wie, oder bleibt mir nichts anderes übrig als einen Arzt aufzusuchen???  
   

Sie schildern prinzipiell die Symptome einer Analfissur, wobei es sich um einen chronischen schmerzhaften Schleimhautriß in der Aftergegend handelt. Oftmals kann man hier mit Medikamenten (Zäpfchen und Salbe) das Auslangen finden. Der Arztbesuch wird ihnen aber nicht erspart bleiben, da die Diagnose erst noch zu stellen ist.
OA Dr. Lilgenau

 
     
    Frage: Seit ein paar tagen habe ich beim Stuhlgang immer relativ viel Blut dabei. Habe selber festgestellt wenn ich leicht presse sieht man lauter Blutpropfen die hervortreten. und es blutet dann auch heraus ohne Stuhlgang. Muss ich zum Arzt und was wird da gemacht. Operation notwendig?  
   

Unumgänglich ist eine ehebaldige Untersuchung, die nicht überaus schmerzhaft ist und mit einem Proktoskop erfolgen sollte um eine sichere Diagnose, die untersten 10 cm betreffend zu stellen.
Operationsnotwendigkeit  bei Hämorrhooidalleiden erstellt ihr Arzt.
OA Dr. Lilgenau

 
     
   

Frage: Habe seit meiner Jugend Hämorrhoiden, tastbar und sichtbar. Wurde häufig mit Zäpfchen und Salben gegen Schmerzen, Blutungen, Jucken (diesbezüglich auch erfolgreich ) behandeld. Mein Problem bleibt trotzdem ein "partnerschaftlich- ästhetisches", weil ich mich einfach dafür geniere. Besteht die Möglichkeit, und wie, einer operativen Entfernung??
Vielen Dank

 
   

Vergrößerte Hämorrhoiden sind fast immer behandlungswürdig, wenn auch nur manchmal operationswürdig.Um festzustellen, was Ihr Problem ist und was sie sich von einer Operation erwarten - diesbzgl. auch unterschiedliche Methoden angewendet werden können - ist eine Untersuchung und Beratung nach "Lokalaugenschein" notwendig. Falsche Scham ist nicht angebracht, sichtlich leiden sie ja darunter und jeder Arzt hat das mehrfach schon gesehen.
OA Lilgenau

 
     
   

Frage: Ich habe schon seit längerer Zeit einen unangenehmen Juckreiz im Afterbereich, sowohl während des Tages als auch während der Nacht. Die Haut um den After ist sehr trocken. Ich erhielt schon eine Diagnose die mir Darmpilz und Parasitenbefall konstatierte. Eine entsprechende Diät bzw. Medikation hat aber nicht zum Verschwinden des Juckreizes geführt! Kann es sich dabei auch um ein Ekzem handeln oder doch eher um einen Parasiten- bzw. Pilzbefall? Was raten Sie mir zu tun?

 
   

Für eine Therapie bzgl. Pilzbefall ist eine Kultur erforderlich, ebenso für eine Therapie bzgl. Parasiten.
Weiters könnte ein Hämorrhoidalleiden vorliegen, oder ein Ekzem, wie sie annehmen. Genaue Untersuchung bringt meist die richtige Diagnose und die geeignete Theapie. Suchen sie einen Arzt Ihres Vertrauens auf, der sich mit Proktologie beschäftigt.
OA Lilgenau

 
     
    Frage: Ich hatte vor einem Monat eine Analfissur, zumindest sagte das meine Ärztin, denn ich hatte Blut im Stuhl, starke Schmerzen beim Stuhlgang und mein kompletter Hintern war offen und rot. Ich bekam eine Salbe und damit ist es auch ganz gut weggegangen.doch vor 2 Wochen hat es wieder angefangen, zwar nur Blut im Stuhl und Schmerzen beim Stuhlgang. Ging danach aber wieder weg.Jetzt aber habe ich Dauerschmerzen, sei es beim Sitzen, beim Gehen oder sonstiges, aber kein Blut im Stuhl, doch einen sehr schmerzhaften Knoten am After. Ich weiß jetzt nicht, Hämorride? Was erwartet mich? OP? Ich muss sagen, ich bin etwas verunsichert, doch langsam ertrag ich das nicht mehr...  
   

Wenn ein periproktitischer Abszeß (Fieber, Rötung, Schwellung, Übererwärmung) ausschließbar ist, und es sich eher um einen bläulichen schmerzhaften Knoten an der Außenseite des Afters handelt, dann ist es eher eine sog. perianale Thrombose, die sehr starke, dumpfe Schmerzen verursachen kann. Abhilfe erteilt der Chirurg.Die Entleerung der Thrombose ist in Lokalanästhesie möglich und bereitet schlagartige Schmerzlinderung.(Es bleibt ein lokaler Wundschmerz für ein paar Tage)
OA Dr. Lilgenau

 
     
    Frage: Guten Tag, ich habe in den letzten 2. Monaten immer häufiger Blut am Toilettenpapier, mal mehr mal weniger aber in den letzten 10. Tagen macht es mir doch ganz schöne Angst da es sehr Stark ist. Schmerzen hab ich keine nur manchmal so ein leichtes kribbeln. Was ich festgestellt habe das mein stuhl nicht mehr so rund ist sondern eher sehr " Platt" gedrückt rauskommt, kann mir da einer sagen was das ist? ich hab nur angst das ich vielleicht krebs habe oder sowas, magenschmerzen hab ich auch schon seit 1. Monat ( sehr starkes drücken am oberbauch) wäre nett wenn ihr mir da helfen könntet.  
   

Eine ensprechende Untersuchung ist schnell und schmerzlos gemacht und kann zwischen einem vergrößerten Hämorrhoidalknoten und anderen Ursachen unterscheiden.Eine Therapie kann erst nach einer sicheren Diagnose erfolgen.
OA Dr. Lilgenau

 
     
     
   

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Eine Initiative von Oberarzt Dr. M.-G. Lilgenau

 

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